Die kalifornische ChatGPT-Entwicklerin OpenAI könnte Medienberichten zufolge Einschränkungen für die kommerzielle Nutzung einer künftigen künstlichen "Superintelligenz" fallen lassen. Das Unternehmen denke darüber nach, eine entsprechende Klausel in den Verträgen mit dem Softwarekonzern Microsoft, der Milliarden in OpenAI hineingebuttert hat, zu eliminieren, schreibt die "Financial Times" gestern. Damit soll die Attraktivität der Firma für weitere Investoren erhöht werden, heisst es.
OpenAI habe aber noch keine definitive Entscheidung getroffen. Gemäss den aktuellen Bedingungen hätte Microsoft keinen Zugriff auf eine von OpenAI entwickelte künstliche allgemeine Intelligenz (Artificial General Intelligence, AGI).
Über den Einsatz dieser Technologie entscheidet allein der gemeinnützige Teil von OpenAI. Damit soll der Missbrauch dieser Super-KI für kommerzielle Zwecke verhindert werden. Die Einstufung der eigenen Software als AGI treffe der Verwaltungsrat des KI-Entwicklers.
