Gehört dringend reguliert: Künstliche Intelligenz (Symbolbild: Pixabay/Altmann)

Sam Altman, CEO von OpenAI, forderte im Rahmen des "AI Impact Summit", der noch bis 20. Februar in New Delhi tagt, eine "dringende“ globale Regulierung von KI, um Risiken wie die Machtkonzentration in einzelnen Unternehmen oder Ländern zu vermeiden. Er betonte dabei, dass Sicherheitsschranken für solch mächtige Technologien unverzichtbar seien. Er regte in diesem Zusammenhang erneut die Bildung einer weltweiten Aufsichtsbehörde nach dem Vorbild der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an.

Altman räumte zudem ein, dass KI den Arbeitsmarkt massiv verändern werde. Während einige repetitive Aufgaben verschwinden könnten, zeigte er sich jedoch optimistisch, dass Menschen – wie bei früheren technologischen Revolutionen – "neue und bessere Dinge“ finden werden, die sie tun können.

Ein konkretes Ergebnis des Gipfels war beispielsweise die Ankündigung einer Partnerschaft zwischen OpenAI und dem indischen IT-Riesen Tata Consultancy Services (TCS), um hyperskalierbare KI-Rechenzentrumskapazitäten in Indien aufzubauen. Der OpenAI-Boss betonte auch, dass Indien bereits jetzt der zweitgrösste Markt für OpenAI-Nutzer weltweit (nach den USA) sei und das Unternehmen Tools kostenlos zur Verfügung stelle, um den Zugang unabhängig von Einkommen oder Bildung zu demokratisieren.

Der Summit wird Medienberichten zufolge von Organisationschaos, Skandalen und Rückziehern prominenter Redner überschattet. Der Microsoft-Mitgründer und Milliardär Bill Gates etwa sagte seine geplante Rede kurzfristig ab. Sein Name tauchte ja in den Epstein-Akten auf. Die Entscheidung solle Ablenkungen von den Kernthemen der Konferenz vermeiden, teilte die Gates-Stiftung mit. Wobei Gates stehts stets betont hat, dass sich seine Beziehung zu Epstein auf philanthropische Themen beschränkt habe.