Trotz aller Warnungen vor einer möglichen KI-Blase hält die Nachfrage nach Techlösungen für Künstliche Intelligenz ungebrochen an, wie die neuesten Quartalszahlen des Branchenprimus für KI-Chips, Nvidia, belegen. Der hohe Absatz der neuesten Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat Nvidia nämlich erneut zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen.
Konkret ist der Umsatz des kalifornischen Konzerns im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zum Vorjahr um 62 Prozent auf 57 Milliarden Dollar gestiegen. Der Nettogewinn schnellte um 65 Prozent auf 31,9 Milliarden Dollar hinauf, wie Nvidia wissen lässt.
"Die Verkaufszahlen für Blackwell-Chips sind unglaublich hoch", kommentierte Konzernchef Jensen Huang. Die Prozessoren für Rechenzentren seien ausverkauft. "Der Bedarf an Rechenleistung wächst exponentiell." Für das Schlussquartal 2025 stellte Huang Erlöse von 65 Milliarden Dollar, plus/minus zwei Prozent, in Aussicht. Damit übertrifft Nvidia mit Zentrale in Santa Clara auch bei der Prognose die Erwartungen von Analysten.
Nvidia ist der grösste Nutznießer des Aufschwungs von KI-Anwendungen. Die Chip-Systeme werden weltweit als Schlüsseltechnologie verwendet und sowohl für das aufwendige Training von KI-Modellen - zum Beispiel für den Chatbot ChatGPT - als auch beim Betrieb der Software eingesetzt. So füllen Internetgiganten wie Google oder der Facebook-Konzern Meta damit ganze Rechenzentren. Die Quartalszahlen von Nvidia gelten als Gradmesser für den Zustand der gesamten KI-Industrie,
