Nutanix stellt mit mit "Cloud Native AOS" seine Enterprise-Storage- und Datendienste nun auch auf Kubernetes-Services bei Hyperscalern und Cloud-nativen Bare-Metal-Umgebungen bereit, ohne dass dafür laut den Angaben ein Hypervisor benötigt werde.
"Cloud Native AOS ist das fehlende Puzzle-Stück und liefert Storage- sowie Datendienste, die direkt auf Cloud-nativen Infrastrukturen unabhängig von der jeweiligen Umgebung lauffähig sind, in der Cloud genauso wie auf Bare Metal. Die neue Lösung macht den Hypervisor überflüssig, so dass Anwender ihr Speichermanagement über verteilte hybride Cloud-Umgebungen hinweg konsolidieren können," schreibt Nutanix in einer Mitteilung dazu. Die neue Lösung soll den laufenden intelligenten Betrieb für Kubernetes-Anwendungen und deren Daten umgebungsunabhängig vereinfachen.
"Nutanix hat eine umfassende Plattform für Enterprise-Infrastrukturen mit innovativen Datendiensten in virtualisierten Rechenzentren gebaut", erklärt Thomas Cornely, Senior Vice President, Product Management bei Nutanix. "Jetzt erweitern wir die Reichweite unserer Plattform und machen sie Nutzern Cloud-nativer Infrastrukturen auf Kubernetes-Services in Public Clouds wie auch in Bare-Metal-Umgebungen zugänglich. Das sorgt für Enterprise-Resilienz, einen zuverlässigen laufenden Betrieb und Sicherheit."
Cloud Native AOS schützt laut Mitteilung containerisierte Anwendungen und deren Daten mithilfe integrierter Disaster Recovery zwischen Availability-Zonen, Cloud- und On-premises-Umgebungen. So sollen Kubernetes-Infrastrukturen resilient werden, verspricht Nutanix. Ausserdem sollen Anwenderunternehmen, die Cloud-native Anwendungen entwickeln und bereitstellen, optimal auf verschiedene Standorte verteilte Anwendungen und Daten nahtlos migrieren können. Das schliesse die Möglichkeit ein, Anwendungen zurück auf containerbasierte On-premises-Umgebungen zu verschieben. Da die Lösung über ein integriertes Datenmanagement verfügt, werde es Entwicklern ermöglicht, mittels Kubernetes-APIs sämtliche Aspekte des Datenmanagements für ihre Anwendungen zu automatisieren und per Self-Service zu steuern.
"Unternehmen nutzen zunehmend Kubernetes zur Orchestrierung ihrer Anwendungen. Sie sehen sich dabei der Herausforderung gegenüber, diese Cloud-nativen Anwendungen in bestehende Workflows zu integrieren und dabei gleichzeitig geschäftliche SLAs einzuhalten", konstatiert Dave Pearson, Infrastructure Research Vice President bei IDC. "Cloud Native AOS hilft, diese Lücke zu schliessen. Die Lösung bringt Datenmobilität und Disaster Recovery auf die Persistenzebene von Cloud-nativen Anwendungen und bietet ein neues Bereitstellungsmodell für das AOS-Storage-System," hält er im Statement fest.
Cloud Native AOS steht zurzeit im Rahmen eines Early-Access-Programms auf Amazon EKS zur Verfügung und wird voraussichtlich im Laufe des Sommers allgemein erhältlich sein. Ein Early-Access-Programm für containerisierte On-premises-Umgebungen auf Bare-Metal-Servern wird den Infos zufolge voraussichtlich Ende des Kalenderjahres 2025 zugänglich sein.

