Bildquelle: Nutanix

Nutanix hat kürzlich im Rahmen ihrer Konferenz ".Next" neue Multimandanten-Angebote und -Funktionen angekündigt. Die Neuerungen richten sich gezielt an Service Provider und sogenannte "Neoclouds" (KI-native Cloud-Anbieter), um ihnen den Umstieg von VMware-Infrastrukturen zu erleichtern.

Dabei soll das neue Nutanix "Service Provider Central" (SP Central) als zentrale Steuerungsebene für die Nutanix Cloud Platform (NCP) dienen. Die zentrale Verwaltung soll es Anbietern ermöglichen, mehrere Mandanten über eine einzige Oberfläche (Single Pane of Glass via Nutanix Central) auf einer gemeinsam genutzten Infrastruktur zu isolieren und zu verwalten.
Endkunden (Mandanten) erhalten laut Mitteilung eine eigene, private Cloud-Umgebung mit Zugriff auf die gewohnte Nutanix-Prism-Oberfläche, um Rechenleistung, Speicher und Netzwerke selbstständig zu steuern. Die Lösung befindet sich derzeit im Early Access und soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 allgemein verfügbar werden.

Für das neue Ökosystem rund um künstliche Intelligenz wurden über den Nutanix Cloud Manager (NCM) ebenfalls native Multi-Tenant- und Messfunktionen (Metering) eingeführt. Anbieter von GPU-as-a-Service oder Kubernetes-as-a-Service können dadurch isolierte, sichere KI-Fabriken für unterschiedliche Kunden auf derselben Hardware bereitstellen.

Weiters bietet "Nutanix Unified Storage (NUS) 5.3" ab sofort erweiterte Quotenregelungen und Skalierungsoptionen für Mandanten im Bereich des Object Storage.

Nutanix promotet diese Multimandanten-Architektur offensiv als das "letzte fehlende Puzzleteil", um unzufriedene VMware-Cloud-Service-Provider zu einem Wechsel zu bewegen. Flankiert wird das Angebot durch ein spezielles Förder- und Onboarding-Programm, das die Kosten für die Migrationsphase dämpfen soll.