Bitpnda-Zentrale in Wien (Foto: Johannes Maximiilian/ CC BY-SA 4.0)

Die europäische Krypto-Handelsplattform Bitpanda mit Sitz in Wien bereitet sich gemäss einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg offenbar auf einen Börsengang in Frankfurt vor. Das Unternehmen könnte beim IPO, der noch für die este Jahreshälfte angepeilt werde, eine Bewertung zwischen 4 und 5 Milliarden Euro anstreben, so Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

Für die europäischen Aktienmärkte wäre eine Notierung von Bitpanda nach Meinung von Analysten ein Anschub, da diese Schwierigkeiten haben, grosse, von Risikokapital finanzierte Unternehmen aus Wachstumsbranchen wie Kryptowährungen für Börsengänge zu gewinnen. Eric Demuth, Mitgründer von Bitpanda, sagte im vergangenen Jahr, das Unternehmen habe auch einen Börsengang in New York in Erwägung gezogen.

Den Insidern zufolge gebe es noch keine endgültige Entscheidung, und auch der Zeitplan könne sich noch ändern. Ein Sprecher von Bitpanda erklärte gegenüber Bloomberg, ein Börsengang sei eine Option, das Unternehmen weiterzuentwickeln, wollte sich aber weiter nicht äussern.

Bitpanda ist ein österreichische Startup und wurde im August 2021 mit 4,1 Milliarden US-Dollar bewertet, als es 263 Millionen US-Dollar von Investoren einsammelte, darunter auch der US-Tech-Milliardär deutscher Herkunft und Paypal-Mitgründer Peter Thiel mit seiner Investmentfirma Valar Ventures.