KI bei der Reiseplanung: für viele Mitarbeiter inzwischen wichtig (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut einer Erhebung der Global Business Travel Association (GBTA) und der Radisson Hotel Group unter 258 Travel Managern in den USA, Kanada und Europa setzt bereits jedes dritte Unternehmen in der jüngsten Ausschreibungsrunde für Geschäftsreisen (RFP) Künstliche Intelligenz (KI) ein.

Für die bevorstehende RFP-Runde planen mehr als zwei Drittel (69 Prozent) den Einsatz von KI für Hotelprogramme. Zwar haben Travel Buyer grosses Interesse an KI und bringen ihr sowohl bei der Entscheidungsunterstützung (70 Prozent) als auch bei der Automatisierung (56 Prozent) grosses Vertrauen entgegen. Menschliche Kontrolle bleibt jedoch sehr wichtig.

"Travel Manager versuchen, die steigenden Kosten mit Risiko-Management und einer verbesserten Reiseerfahrung in Einklang zu bringen und gleichzeitig KI aktiv nutzen, um Programme einfacher, intelligenter und effizienter zu gestalten", unterstreicht GBTA-CEO Suzanne Neufang in Bezug auf die Kernergebnisse der aktuellen Branchenumfrage.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen lagert ihre RFP-Aktivitäten laut der Untersuchung zumindest teilweise an Travel Management Companys oder externe Berater aus. Besonders grosse Unternehmen mit mehr als 20.000 Beschäftigten vergeben diese Aufgaben häufig teilweise (64 Prozent), jedoch nur selten vollständig (14 Prozent) an externe Dienstleister.

Besonders verbreitet sei das Outsourcing in Europa: 64 Prozent der europäischen Travel Manager geben an, dass ihr Unternehmen einen Teil oder alle RFP-Aktivitäten auslagert. In Nordamerika liegt dieser Anteil bei 52 Prozent. Dies spiegele die höhere Komplexität wider, Hotelprogramme über mehrere Märkte hinweg zu steuern.