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Der serbelnde US-Chip-Hersteller Intel verbuchte im vergangenen Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um sieben Prozent auf nunmehr 14,3 Milliarden Dollar. Der kalifornische Konzern traf damit aber das obere Ende der eigenen Prognose und schlug die Erwartungen der Analysten. Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um gut zwei Prozent zu.

Unter dem Strich schaute im Berichtszeitraum ein Verlust von 126 Millionen Dollar heraus. Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von 2,67 Milliarden Dollar zu Buche.

Für das laufende neue Quartal stellt Intel einen Umsatz zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar in Aussicht. Damit verfehlt Intel die Erwartungen der Analysten, die mit rund 12,9 Milliarden Dollar rechneten.

Dereinst dominierte Intel den Halbleiter-Markt, hat aber die KI-Entwicklung verschlafen. Im Geschäft mit Chips für Künstliche Intelligenz eroberte der Grafikkarten-Spezialist Nvidia die klare Spitzenposition. Intel steht aber auch im angestammten Geschäft mit PC-Prozessoren und Chips für Rechenzentren verstärkt unter Druck. Und nachdem der langjährige CEO Pat Gelsinger im vorigen Dezember den Hut nehmen musste, befindet sich der Konzern auf der Suche nach einem neuen Chef.