Mit dem Startschuss für "VM Essentials" (VME) hat der US-IT-Konzern HPE (Hewlett Packard Enterprise) eine Alternative zu "vSphere" des Branchenprimus VMware sowie anderen Herstellerlösungen verfügbar gemacht. Den Angaben von HPE zufolge reduziere die Einrichtung und Verwaltung von VME über die HPE-Cloud-Plattform Greenlake die Komplexität in hybriden IT-Umgebungen deutlich, während das Preismodell per Socket die Kosten markant senke.
Konkret handelt es sich bei VME über einen Hypervisor um eine Management-Plattform für virtuelle Maschinen, mit der sich vorhandene oder neue virtuelle Infrastrukturen verwalten lassen. VME unterstützt verbreitete Speicherprotokolle, verteilte Workload-Platzierung, Hochverfügbarkeit, Live-Migration und Datensicherung. Die Lösung fasst Verarbeitungsprozesse, Arbeitsspeicher und Storage in Pools zusammen und teilt sie unter virtuellen Maschinen (VMs) neu zu.
HPE mit Hauptsitz im texanischen Spring bietet "VM Essentials" als eigenständige Software und als Bestandteil von HPEs Private-Cloud-Lösungen auf Basis von HPE Greenlake an. Anwenderunternehmen können auch ein Upgrade auf Morpheus PlatformOps durchführen, um umfangreiche Hybrid-Cloud-Management-, Governance- und Kostenmanagement-Funktionen hinzuzufügen. HPE hat die auf Hybrid-Cloud-Management und Plattformbetrieb fokussierte Morpheus Data, deren Technik bereits in der Greenlake-Plattform steckt, dieses Jahr zugekauft.
Das globale Support-Netzwerk von HPE und Technologiepartner wie etwa Cohesity und Commvault unterstützen die neue Virtualisierungsplattform "VM Essentials" mit ihren Lösungen für KI-gestützte Datensicherheit sowie Backup und Recovery. Die Partner von HPE begrüssen VME als Alternative zu VMware, deren Kunden mit der Übernahme durch Broadcom einigermassen verunsichert wurden.
