Laut Eric Schmidt, von 2001 bis 2011 als CEO und von 2011 bis 2015 als Aufsichtsratsvorsitzender von Google tätig, müsse Europa sehr schnell viele Milliarden Euro investieren, um ein auf quelloffener Software (Open-Source) basiertes Modell für die Künstliche Intelligenz (KI) zu schaffen. Dafür brauche es sehr viel Energie, die Europa derzeit nicht habe, und sehr viel Hardware, die auch, aber nicht nur in den Vereinigten Staaten eingekauft werden müsse, so die Google-Legende.
So Europa diesen Schritt nicht schaffe, sei es absehbar, dass es in Abhängigkeit der sehr guten chinesischen KI-Modelle gerate, die kostenlos angeboten würden und ebenfalls auf Open-Source-Technologie basierten, betont Schmidt.
Derzeit habe keine keine wirkliche KI-Strategie, während Amerika auf die Führerschaft in der Allgemeinen Künstlichen Intelligenz setze und China alles auf einmal schaffen wolle, so Schmidt. Die einzige Säule, auf die sich Europa derzeit noch sicher stützen könne, sei die Ausbildung und Qualifikation seiner Talente, sagte Schmidt, der im April 71 Jahre alt wird.
