Symbolbild: flickr/robbert Noordzij, CC BY-SA 2.0

Bei der eidgenössischen Jugend erfreuen sich asiatische Online-Marktplätze wachsender Beliebtheit. Gemäss einer aktuellen Studie des Kreditkarten-Anbieters Visa kauften bereits drei von vier jungen Schweizer:innen der Generation Z auf solchen Plattformen schon einmal ein.

Konkret gaben laut der Studie insgesamt 62 Prozent aller Befragten an, bereits auf Plattformen wie beispielsweise Temu oder Aliexpress in China geshoppt zu haben. Als Inspirationsquelle dienen dabei immer häufiger soziale Medien. 41 Prozent der Schweizer Konsumierenden wurden laut der Umfrage dort auf Produkte aufmerksam, die sie später kauften.

Beim Geldtransfer unter Freunden und in der Familie setzten sich verstärkt die digitalen Zahlungsmöglichkeiten durch: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) nutzt demnach regelmässig Zahlungen von Handy-App zu Handy-App. So manches Land hat hierzu allerdings eigene Apps, in der Schweiz ist Twint verbreitet. Visa arbeitet gemäss eigenen Angaben mit ihren Bankenpartnern an internationalen Lösungen.

Das digitale Bezahlen gewann gemäss dem Visa Payment Monitor zuletzt weiter an Bedeutung. 57 Prozent der Befragten bevorzugten demnach das Smartphone gegenüber dem Portemonnaie. Und drei von vier Schweizern haben ihre Kartendaten digital gespeichert.

Die Umfrage wurde im Auftrag von Visa durch das Marktforschungsinstitut Forsa im Oktober 2024 durchgeführt. Befragt wurden online 1008 Personen ab 18 Jahren, 557 davon waren zwischen 18 und 35 Jahre alt.