Die Deutsche Telekom mit Zentrale in Bonn konnte den Konzernumsatz im dritten Quartal des laufenden Jahres gegenüber derselben Periode des Vorjahres um 1,5 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro steigern. Bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen lag das Wachstum bei 3,3 Prozent. Bei den Service-Umsätzen, also ohne Geräteverkäufe, lag das organische Wachstum bei 3,6 Prozent.
Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda AL) verbesserte sich auf Konzernebene um 0,2 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro. Organisch lag das Wachstum hier bei 2,9 Prozent. Unter dem Strich verbuchte die Deutsche Telekom einen bereinigten Gewinn von rund 2,7 Milliarden Euro - ein Plus von 14,3 Prozent. Analysten hatten hier mit weniger gerechnet. Ohne Bereinigung ging der Gewinn um 17,9 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro zurück. Als Grund für die Differenz führte das Unternehmen einen positiven Effekt durch Sondereinflüsse ein Jahr zuvor an - diesmal belasteten diese.
Mittlerweile macht die Deutsche Telekom über drei Viertel ihrer Umsätze im Ausland, vor allem in den Vereinigtenn Staaten. Die US-Tochter T-Mobile US konnte im dritten Quartal kräftig zulegen. Auf dem Heimatmarkt Deutschland hingegen sank der Umsatz um 1,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, da zusätzliche Einnahmen rund um die Fussball-Europameisterschaft im Jahr 2024 diesmal nicht ausgeglichen werden konnten. Die Telekom konnte im dritten Quartal in Deutschland 314.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden unter den eigenen Marken gewinnen. Die Service-Umsätze stiegen organisch leicht um 0,4 Prozent. Das Geschäft mit Breitbandanschlüssen war indessen leicht rückläufig, was auf einen starken Wettbewerb zurückzuführen sei.
Auf das Gesamtjahr 2025 gesehen erwartet das Management rund um Telekom-Chef Timotheus Höttges beim operativen Ergebnis nun zu konstanten Wechselkursen aus dem Vorjahr (1,08 Dollar je Euro) einen Wert von rund 45,3 Milliarden Euro.
