Innenansicht Rechenzentrum (Bild: Schwarz Gruppe)

Die Schwarz-Gruppe, zu der unter anderem auch Lidl und Kaufland gehören, hat im Spreewald mit dem Bau eines Rechenzentrums begonnen und investiert dafür elf Milliarden Euro. Laut dem für die Digitalsparte zuständigen Vorstand Müller sei es die grösste Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte, wie er beim Spatenstich in Lübbenau bekundete.

Den Konzernangaben zufolge soll der erste Bauabschnitt bis Ende 2027 fertiggestellt sein. Die Schwarz-Gruppe will die Rechenkapazitäten unter anderem für das Training von Künstlicher Intelligenz nutzen. Der deutsche Bundesdigitalminister Wildberger konstatierte, Deutschland brauche Rechenleistung, wenn das Land in der ersten Liga bei Künstlicher Intelligenz mitspielen wolle.

Die Schwarz-Gruppe entwickelt seit einigen Jahren digitale Projekte, um unabhängiger von grossen Tech-Konzernen im Ausland zu werden. Beispielsweise sollen Kundendaten und Preise auf eigenen Servern gespeichert werden. Der Konzern will mit der entstehenden Abwärme des neuen Rechenzentrums darüber hinaus 75.000 Haushalte in der Umgebung mit Fernwärme versorgen.