Der IT-Dienstleistungskonzern Softwareone mit Zentrale in Stans im Kanton Nidwalden ist mit einem guten ersten Quartal ins neue Geschäftsjahr gestartet und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn deutlich zulegen. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die Integration des norwegischen Konkurrenten Crayon, die offenbar schneller voranschreitet als geplant.
Konkret stieg der Umsatz im ersten Jahresviertel 2026 gegenüber demselben Vorjahresquartal auf vergleichbarer Basis (like-for-like) um 12,9 Prozent auf 387,7 Mio. Schweizer Franken. Das bereinigte Ebitda kletterte um 32,8 %Prozent auf 79,4 Mio. Franken, und die bereinigte Ebitda-Marge verbesserte sich auf 20,5 Prozent (Vorjahr: 19,8 Prozent).
Besonders stark war das Wachstum gemäss Mitteilung in den nordischen Ländern (+32,7 Porzent), aber auch der wichtige US-Markt erholte sich mit einem Plus von 10 Prozent.
Das Jahr 2025 war bei Softwareone durch die Übernahme von Crayon (Abschluss im Juli 2025) geprägt. So wuchs der gesamte Konzernumsatz um 22,5 Prozent auf 1.243,4 Mio. Franken an. Das Ebitda erreichte 207,6 Mio. Franken, was einer Marge von 16,7 Prozent entspricht. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde eine Dividende von 0,33 Franken je Aktie festgelegt.
Aufgrund der guten Q1-Zahlen erhöht das Management den Ausblick auf das Gesamtjahr und erwartet nun ein mittleres bis hohes Umsatzwachstum (zuvor nur "mittleres"). Am 9. Juni findet ein Capital Markets Day statt, an dem das Unternehmen detaillierte strategische Prioritäten und einen Ausblick auf die mittelfristige Entwicklung geben will.
