Die Debitkarte bleibt bei Zahlungen vor Ort in der Schweiz das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel, gefolgt von Bargeld und von Bezahl-Apps. Das Verhalten veränderte sich 2025 im Vergleich zu 2024 nur geringfügig. Dies geht unter anderem aus einer Zahlungsmittelumfrage hervor, die die schweizerische Nationalbank (SNB) vergangenen Herbst bei Privatpersonen durchgeführt hat. Rund 2000 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz wurden online oder telefonisch zu ihrem Zahlungsverhalten befragt. Zudem erfassten sie während einer Woche ihre alltäglichen Zahlungen in einem Tagebuch.
Die Zufriedenheit mit dem Zugang zu Bargeld sank im letzten Jahr der Umfrage zufolge spürbar: Noch 81 Prozent der Bevölkerung waren mit den Möglichkeiten, Bargeld zu beziehen, zufrieden. Zum Vergleich: 2024 waren es noch 88 Prozent. Der Rückgang dürfte auf den anhaltenden Abbau von Bezugsstellen wie Geldautomaten zurückzuführen sein.
In der Bevölkerung bestehe das Bedürfnis, dass Bargeld auch in Zukunft zur Verfügung stehe und als Zahlungsmittel eingesetzt werden könne. Lediglich 2 Prozent der Befragten sprachen sich für eine Abschaffung von Bargeld aus.
Zum SNB-Bericht: https://www.snb.ch/de/the-snb/mandates-goals/cash/payment-methods-survey
