Die Übernahme der norwegischen Konkurrentin Crayon bescherte dem Nidwalder IT-Dienstleister Softwareone kräftige Zuwächse. So kletterte der Umsatz im dritten Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 46 Prozent auf 343,2 Millionen Schweizer Franken und in den ersten neun Monat um 8,6 Prozent auf 829,8 Millionen Schweizer Franken.
Das ausgewiesene Ebitda erhöhte sich im Berichtsquartal den Angaben nach um 29,5 Millionen auf 42,0 Millionen Franken und im laufenden Geschäftsjahr um 32,4 Millionen auf 127,0 Millionen Franken. Wobei die Integration planmässig voranschreite mit realisierten Kostensynergien (run-rate) von über 21 Millionen Franken bis Anfang November 2025. Damit sei man auf Kurs zur Realisierung von 30 Prozent der gesamten jährlichen Kostensynergien bis Ende 2025 und von jährlichen Kosteneinsparungen in Höhe von 80 bis 100 Millionen Franken bis Ende 2026.
Auf vergleichbarer kombinierter Basis wäre das Umsatzwachstum währungsbereinigt, d.h. zu konstanten Wechselkursen (kWk), im dritten Quartal nur bei 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gelegen, mit einem Anstieg der bereinigten Ebitda-Marge um 2,9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr auf 19,0 Prozent.
Im Ausblick auf das Gesamtjahr erwartet das Management auf vergleichbarer kombinierter Basis ein flaches Konzernumsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen gegenüber 2024 mit einer bereinigten Ebitda-Marge von über 20 Prozent.
Raphael Erb und Melissa Mulholland, Co-CEOs von Softwareone konstatieren: "Die Realisierung der Kostensynergien schreitet gut voran, und an der Schwelle zum vierten Quartal konzentrieren wir uns nun verstärkt auf unsere strategischen Vertriebsmassnahmen und unseren gemeinsamen Go-to-Market-Ansatz zur Erschliessung zusätzlicher Umsatzpotenziale. Mit unserer starken Positionierung entlang der gesamten Cloud- und KI-Wertschöpfungskette sind wir gut aufgestellt, um den nächsten Nachfrageschub zu nutzen und nachhaltiges, profitables Wachstum zu erzielen."
