Die auf Ethical Hacking und Security-Testing ausgerichtete Bug Bounty Switzerland gibt den Abschluss einer Series-A-Finanzierungsrunde über 12 Millionen Franken bekannt. Das Kapital soll in die internationale Expansion, den Ausbau der KI-gestützten hin zu zunehmend autonomer Orchestrierung von Security-Tests sowie in das Teamwachstum fliessen, heisst es.
Angeführt wurde die Investmentrunde von Direttissima Growth Partners, mit gleichwertiger Beteiligung der Deutsche Beteiligungs AG (DBAG). Direttissima, ein europäischer Growth-Equity-Investor mit Sitz in Zürich und München, bringe gemäss Mitteilung operative Scale-up-Erfahrung im B2B-Technologiebereich sowie ein Netzwerk von Unternehmer-Investoren mit. DBAG, seit 1985 börsennotiert, investiert über seine Long-Term-Investment-Strategie – Eigenkapital ohne die Haltefristen einer Fondsstruktur – und ermögliche damit eine langfristige Partnerschaft. Das Investment erfolgt als Minderheitsbeteiligung und im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Das Gründerteam hält den Angaben zufolge weiterhin die Mehrheit der Anteile und zeichne auch künftig für die strategische Ausrichtung massgeblich verantwortlich. Philipp Bolliger, Partner bei Direttissima, wird neu dem Verwaltungsrat von Bug Bounty Switzerland beitreten.
Bug Bounty Switzerland wurde 2020 gegründet, hat aber seine Wurzeln in den ersten Bug-Bounty-Programmen der Schweiz, die bis ins Jahr 2015 zurückreichen. Das Unternehmen war durchgehend eigenfinanziert, ist eigenen Angaben zufolge profitabel und geniesse das Vertrauen von über 50 Unternehmenskunden: Finanzinstitute, globale Konsumgütermarken, Betreiber kritischer Infrastruktur sowie öffentliche Stellen, darunter das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) der Schweiz.
