Broadcom-Sitz (Bild: Coolceasar CC BY-SA 3.0)

Das US-amerikanische Halbleiter- und Softwareunternehmen Broadcom mit Sitz im kalifornischen San José hat im ersten Quartal seines neuen Fiskaljahres, das am 1. Februar endete, dank des anhaltenden KI-Booms die Erwartungen der Analysten übertroffen. Im Vergleich zur selben Vorjahresperiode legte der Umsatz um 29 Prozent auf 19,31 Milliarden Dollar zu.

Besonders hervorzuheben ist dabei der Umsatz mit KI-Halbleitern, der um 106 Prozent auf ein Rekordhoch von 8,4 Milliarden Dollar kletterte.

Der bereinigte Gewinn pro Aktie (Non-GAAP) betrug 2,05 Dollar und übertraf damit die Erwartungen von 2,03 Dollar. Das bereinigte Ebitda kam auf 13,1 Milliarden Dollar zu liegen, was einer hohen operativen Marge von 68 Prozent entspricht.

Für das laufende zweite Geschäftsquartal erwartet Broadcom eine Beschleunigung des Wachstums und prognostiziert einen Umsatz von ca. 22 Milliarden Dollar, was im Jahresvergleich einem Anstieg von 47 Prozent entsprechen würde. Was die KI-Prognose anbelangt, so gehen die Kalifornier für das zweite Fiskalquartal von einem KI-Halbleiterumsatz von 10,7 Milliarden Dollar aus.

Die Nachfrage nach kundenspezifischen KI-Beschleunigern (XPU) und Netzwerktechnik bei grossen Cloud-Anbietern ("Hyperscalern") sei extrem stark, teilt der Konzern mit.

Broadcom kündigte desweiteren auch ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 10 Milliarden Dollar an.