Logobild: ARM

Der britische Chip-Designer ARM, der mehrheitlich zur japanischen Softbank gehört, konnte im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zum Vorjahr umsatzmässig zulegen. Er kletterte um fünf Prozent auf 844 Millionen Dollar und übertrifft damit die Analystenschätzungen von 808,4 Millionen Dollar klar.

Man habe vom Verkauf von iPhones des Apple-Konzerns profitiert, liess ARM dazu wissen, und meldet auch einen Gewinn von 30 Cent pro Aktie für das abgelaufene Quartal, bereinigt unter anderem um aktienbasierte Vergütungen. Analysten hatten einen Gewinn von lediglich 26 Cent pro Aktie erwartet.

Für das laufende dritte Quartal prognostiziert ARM einen Umsatz, der in der Mitte der Schätzungen liegt. Das Unternehmen geht von einem Umsatz zwischen 920 und 970 Millionen Dollar aus, mit einem Mittelwert von 945 Millionen Dollar, verglichen mit einer durchschnittlichen Analystenschätzung von 944,3 Millionen. Das Unternehmen erwartet für das dritte Quartal einen Gewinn zwischen 32 und 36 Cent pro Aktie. Analysten hatten für das dritte Quartal einen Gewinn von 34 Cent pro Aktie kalkuliert.

ARM entwickelt das Design von RISC-Prozessoren, deren Fertigung von den Lizenznehmern durchgeführt wird, zu denen die Firmen AMD, Apple, Microchip, Freescale, HiSilicon, IBM, Infineon, Intel, Mediatek, Nvidia, NXP, Qualcomm, Renesas, Samsung, STMicroelectronics, Texas Instruments, Toshiba und 3Com gehören. Während einige Unternehmen wie z. B. die Huawei-Tochter HiSilicon direkt Chipdesigns von ARM lizenzieren, benutzen andere lediglich eine sogenannte Arm-Architekturlizenz. Zu diesen Firmen gehören Apple, Samsung und Qualcomm. Die Designs von Arm treiben fast jedes Smartphone auf der Welt an.