Im Euroraum wird laut einer EZB-Studie zum Zahlungsverhalten privater Haushalte weiterhin Bargeld am Point-of-Sale (POS) am häufigsten zum Bezahlen eingesetzt. Konkret wurden 2024 im Euroraum 52 Prozent aller Transaktionen in bar bezahlt. Zum Vergleich: 2022 waren es 59 Prozent, 2019 noch 72 Prozent.
In der Gegenüberstellung zu den Werten von 2019 und 2022 sind gemäss der Studie insbesondere die Effekte der Covid-19-Pandemie, aber auch die zunehmende Digitalisierung relevant, die zu einem Anstieg der bargeldlosen Zahlungen geführt haben.
39 Prozent der POS-Transaktionen sind demnach Kartenzahlungen (plus fünf Prozentpunkte im Vergleich zu 2022). Auch die Nutzung von Smartphones steigt und liegt 2024 bei sechs Prozent (2022 drei Prozent, 2019 ein Prozent). Gemessen am Transaktionsvolumen sind Kartenzahlungen mit 45 Prozent im Euroraum vor Bargeld mit 39 Prozent führend.
Deutlich gestiegen ist im Euroraum in den vergangenen fünf Jahren der Anteil der Online-Zahlungen. 2019 lag der Anteil der Online-Zahlungen an alltäglichen Zahlungen noch bei sieben Prozent. 2024 liegt er bereits bei 21 Prozent.
