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Das schweizerische Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) berichtet für letztes Jahr eine Rekordzahl von 64'733 gemeldeten Cyberangriffen in der Schweiz. Dennoch sinken die Investitionen in Cybersicherheitsmassnahmen innerhalb der Unternehmen, wie aus dem neuen "Cybersecurity Skills Gap Report 2026" von Fortinet hervorgeht.

Gemäss dem Report stösst fast die Hälfte (49 Prozent) der IT-Führungskräfte auf Widerstand, wenn sie zusätzliche Cybersicherheitstalente einstellen wollen. Dies führe zu einem sogenannten Einstellungsstopp und widerspreche der dringenden Notwendigkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Während 73 Prozent der Vorstände Cybersicherheit als hohe Geschäftspriorität einstufen, priorisieren nur 59 Prozent die Investitionen in diesem Bereich. Dies entsprich laut Studie einem Rückgang von 63 Prozent im Vorjahr und zeige eine wachsende Kluft zwischen verbaler Anerkennung und tatsächlicher finanzieller Unterstützung.

Cyberangriffe bergen hohe persönliche Risiken für Führungskräfte und Vorstandsmitglieder, wie ein weiteres Ergebnis der Untersuchung zeigt. 50 Prozent von ihnen wurden demnach bereits mit Strafen (Geldstrafen, Gefängnisstrafen oder Verlust des Arbeitsplatzes) nach einem Cyberangriff belegt.

Hingegen ist nach einem überraschenden Rückgang im Jahr 2025 (auf 73 Prozent) die Bereitschaft, für Mitarbeiterzertifizierungen zu zahlen, massiv auf 92 Prozent gestiegen, so der Fortinet-Report.