Microsoft muss Cruise-Beteiligung abschreiben (Logobild: Kapi)

Von der Entscheidung des US-amerikanischen Autoriesen General Motors (GM), die Pläne für den Bau von Robotaxis zu begraben, betrifft auch Microsoft. Die Windows-Erfinderin künsigte eine Wertberichtigung von rund 800 Millionen US-Dollar für das zweite Quartal (per Ende Dezember) an. Das werde das Ergebnis je Aktie um etwa 9 Cents belasten, so der Redmonder Grosskonzern.

Hintergrund dazu ist, dass Microsoft einen Minderheitsanteil an der GM-Tochter Cruise hält. Und der Detroiter Autohersteller hatte diese Woche das Aus für den fahrerlosen Taxi-Dienst angekündigt. Stattdessen will GM künftig auf Assistenzsysteme setzen, die irgendwann autonomes Fahren in privaten Autos ermöglichen sollen. Das Robotaxi-Projekt verschlang früheren Angaben zufolge bislang gut 10 Milliarden US-Dollar.