Logobildquelle: ASML

Das dritte Quartal sei gut gelaufen, sagt Christophe Fouquet, CEO von ASML, dem niederländischen Hersteller von Maschinen für die Chip-Produktion mit Zentrale in Veldhoven. Konkret erwirtschaftete der Tech-Konzern ASML im dritten Quartal einen Gewinn in Höhe von 2,125 Milliarden Euro nach 2,077 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz betrug 7,5 Milliarden Euro. Dies entspreche den vorgegebenen Zielen, so Fouquet.

Wie viele andere in der Prozessorenbranche tätigen Unternehmen profitiert auch ASML aktuell von der hohen Nachfrage nach Halbleitern im Zuge des KI-Booms, ist im Streit zwischen den USA und China allerdings zwischen die Fronten geraten. Die Niederländern rechnen denn auch mit einem Einbruch des Geschäftes in China im nächsten Jahr. Insgesamt glaubt Fouchet aber nicht, dass der Gesamtumsatz 2026 unter dem diesjährigen liegen werde.

Für das laufende vierte Quartal 2025 kalkuliert der ASML-Chef mit einem Anstieg des Umsatzes auf 9,2 bis 9,8 Milliarden Euro. Langfristig respektive bis 2030 werde die wachsende Nachfrage nach modernen Chips für KI-Anwendungen die Umsätze des Konzerns auf 44 bis 60 Milliarden Euro steigen lassen, so die Erwartung. Hingegen leide das China-Geschäft unter dem Druck aus den USA, die Volksrepublik von der Versorgung mit Hochleistungstechnologie abzuschneiden.