Logobildquelle:AMD

AMD baut seine Präsenz und die Produktion von Halbleitern in Taiwan massiv aus. Der US-amerikanische Chipkonzern reagiert damit auf eine unerwartet hohe globale Nachfrage im CPU-Markt und im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Insgesamt will AMD mehr als zehn Milliarden Dollar in das Technologie-Ökosystem Taiwans investieren.

Das Geld fliesst den Angaben nach gezielt in den Ausbau der globalen KI-Infrastruktur sowie in die Montage- und Produktionskapazitäten modernster KI-Chips. Wobei AMD für seine kommende Prozessor-Generation (Codename Venice / Helios-Plattform) auf die hochmoderne 2-Nanometer-Fertigungstechnologie des taiwanesischen Branchenführers TSMC setzt. Um Lieferengpässe zu bekämpfen und fortschrittliche Gehäuse-Technologien (Advanced Packaging) voranzutreiben, intensiviert AMD zudem die Kooperation mit lokalen Partnern wie ASE, SPIL, PTI und Auftragsfertigern wie Foxconn-Partnern, Wistron und Inventec.

Mit dieser Grossoffensive positioniert sich AMD noch aggressiver im boomenden KI-Markt, um dem Hauptkonkurrenten und klaren Nummer eins im KI-Chip-Sektor Nvidia Marktanteile abzuknöpfen.