Vernetzte Afrikanerinnen: Grad der Digitalisierung schreitet voran (Foto: gsma.com)

Laut einem neuen Bericht der Industrievereinigung der GSM-Mobilfunkanbieter GSMA haben Mobiltechnologien und -dienste 2025 rund 240 Mrd. Dollar zur Wirtschaft Afrikas beigetragen. Dies entspricht 7,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der Sektor sicherte zudem rund 13 Millionen Arbeitsplätze und generierte Staatseinnahmen in Höhe von 45 Mrd. Dollar, heisst es in dem aktuellen Report.

"Nachdem in den letzten zehn Jahren Millionen von Menschen und Unternehmen miteinander vernetzt wurden, verlagert sich der Fokus zunehmend darauf, durch KI, digitale Dienste und neue Innovationsformen einen grösseren Mehrwert zu erschliessen", kommentiert GSMA-Generaldirektor Vivek Badrinath die Studienergebnisse. Um dieses Potenzial zu realisieren, seien weitere Investitionen, innovationsfördernde Politik und gemeinsames Engagement nötig. Zudem solle die breitere Technologielieferkette - einschliesslich Komponentenhersteller - ihren Beitrag zum Schliessen der Nutzungslücke leisten, um diese Welt für alle zugänglicher und erschwinglicher zu machen.

Laut einer Studie von GSMA Intelligence bezeichnen 79 Prozent der Netzbetreiber in Afrika die Rolle als Partner für die digitale Transformation als vorrangiges Unternehmensziel. Bis 2030 würden Mobiltechnologien und -dienste rund 290 Mrd. Dollar zur Wirtschaft Afrikas beitragen. Ziele seien der Ausbau der Netzabdeckung und voller Zugriff von Unternehmen und Behörden.