Das auf Unternehmen und Behörden ausgerichtete Schweizer Software-Unternehmen Adnovum mit Zentrale in Zürich konnte im vergangenen Jahr 2024 einen Rekordumsatz in Höhe von 117 Millionen Franken verbuchen. Ein wesentlicher Treiber des Wachstums sei die verstärkte Investition von Schweizer Unternehmen und Behörden in die Modernisierung ihrer IT-Infrastrukturen und Legacy-Systeme gewesen, teilt Adnovum mit. Dies habe zu einer hohen Nachfrage nach massgeschneiderter Enterprise Software sowie IAM- und Cybersecurity-Dienstleistungen geführt – sowohl im öffentlichen Sektor als auch in der Finanzbranche.
Auch den Umsatz mit globalen Logistiklösungen habe man weiter steigern können, heisst es seitens des Managements.
Besonders im Zentrum des Kundeninteresses seien 2024 die Bereich Cybersecurity und Identity and Access Management gestanden. Insbesondere habe die Nachfrage nach Managed Cybersecurity Services (MCSS) zugelegt, vor allem in stark regulierten Branchen wie dem Finanzsektor. Ursachen dafür waren Adnovum zufolge die wachsende Komplexität der Bedrohungslage und verschärfte regulatorische Anforderungen.
Ebenfalls auf hohem Nivequ sei die Nachfrage nach Cloud-Beratungskompetenz gewesen. Unternehmen und Behörden, die das Potenzial von Cloud-Plattformen hinsichtlich Skalierbarkeit, Effizienz und Transparenz ausschöpfen möchten, sähen sich mit der Notwendigkeit konfrontiert, ihre Anwendungen zu modernisieren und für die Cloud zu optimieren. Gleichzeitig gewännen KI-gestützte Cloud-Lösungen zunehmend an Bedeutung – insbesondere im Rahmen der Applikations- und Infrastrukturmodernisierung, so Adnovum weiters.
Ein weiteres Wachstumsfeld für Adnovum sei 2024 der Bereich Conversational AI gewesen. Und zwar nicht zuletzt deshab, dass Cloud-Anbieter laufend neue KI-Services zugänglich machen, was einen gezielten Ausbau von Voice-, Chat- und E-Mailbots sowie Agent-Assist-Systemen ermögliche. In diesem Segment habe Adnovum den Umsatz im Jahresvergleich verdoppeln können.
Für das laufende Jahr 2025 plant Adnovum, das Angebot an Cybersecurity- und IAM-Services für grosse und mittlere Unternehmen weiter auszubauen, wie CEO Thomas Zangerl betont. Neue Sicherheitslösungen wie MCSS sowie attraktive Lizenzmodelle für bewährte IAM-Technologien wie Nevis sollen dazu beitragen, bestehende Kundenbeziehungen zu stärken und neue Kunden im KMU- und Midmarket-Segment zu gewinnen, so Zangerl.
