Der Automatisierungskonzen ABB konnte im dritten Quartal 2024 sowohl beim Umsatz als auch Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode zulegen. Auch Aufträge kamen etwas mehr herein als im Vorjahresquartal.
Konkret nahm der Umsatz um zwei Prozent auf 8,15 Milliarden US-Dollar zu, wie ABB mitteilt. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte zogen die Verkäufe im selben Umfang an. Der Auftragseingang, also die Basis des künftiges Umsatzes, erhöhte sich in US-Dollar und organisch den Angaben zufolge ebenfalls um 2 Prozent auf 8,19 Milliarden. "Obwohl einige Geschäfte nicht ihre optimale Performance erbrachten, haben wir unsere rekordhohe operative Ebitda-Marge wiederholt", sagt der neue Chef Morten Wierod.
So kletterte der operative Gewinn (Ebitda) um 12 Prozent auf 1,55 Milliarden US-Dollar und die entsprechende Marge um 1,6 Prozentpunkte auf 19,0 Prozent. Der bereits im zweiten Quartal erreichte Höchstwert wurde damit gehalten. Der Reingewinn rückte dabei um 7 Prozent auf 947 Millionen US-Dollar vor.
Die Prognosen für das Gesamtjahr 2024 passt ABB neu an. So wird nun eine operative Ebitda-Marge von knapp über 18 Prozent erwartet, zuvor waren es "rund 18 Prozent". Das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis wird nun bei unter 5 Prozent gesehen, davor waren es "rund 5 Prozent".
